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Relaxen mit Bill in Bern
verfasst von: Slowmo am 14.06.2005, 22:52 Uhr
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Berichte Klein aber Fein war das Motto, aber es stellte sich heraus dass es genau so gut relaxed und gemütlich hätte heissen können! Lies weiter...
Zwei Tage mit schönstem Wetter und angenehme Temperaturen, viele aufgestellte Tänzer und ein guter Lehrer trugen am Wochenende vom 11. und 12. Juni 05 zu einem sehr gelungenen Workshop bei. Die Atmosphäre war von Anfang an entspannt sodass es uns leichter fiel die wichtigste Lektion des Tages zu lernen: Relax! Der Grundsatz von Bill ist dass man beim Tanzen entspannt sein soll und dass alle Figuren nur eine Abfolge von natürlichen Bewegungen sind. Da der Schwerpunkt des Workshops weniger auf Figuren und Routinen lag sondern auf Körperspannung, Musikalität und Partnerverbindung war es möglich dass Tänzer mit sehr unterschiedlichen Niveaus zusammen sein konnten. Eine Unterteilung in verschiedene Level war nicht nötig.

Etwas ganz besonderes war die Spotlight Klasse. Sieben mutige Paare hatten hier die Möglichkeit zuerst vor der Gruppe etwas vorzutanzen um dann je ein paar Takte mit Bill zu tanzen. Er gab anschliessend jeden einzelnen ein persönliches Feedback mit guten Verbesserungsvorschlägen. Man konnte dadurch auch von den "Fehlern" der anderen profitieren. Als Zuschauer bei dieser Klasse kann Ich nur sagen dass alle es sehr gut gemacht haben und für die nächste Zukunft bestimmt viel Material zum weiterarbeiten bekommen haben!

Ein weiteres Highlight war das gemütliche Grillieren vor der Party. Mit guten Menschen gemütlich auf dem Rasen neben der Aare grillieren war eine super Gelegenheit sich näher kennen zu lernen und neue Bekanntschaften zu machen. Dies trug auch wesentlich zu dem entspannten Charakter des Anlasses bei.

Die Party überzeugte dann auch mit guter Stimmung und DJ Bill Borgida. Es ist immer erfrischend wenn ein DJ von ausserhalb kommt und einmal andere Songs spielt als was man sonst gewohnt ist. Zwei Geburtstagskinder gaben Anlass zu einem ausgedehnten BirthdayJam. Natürlich durfte auch ein Shim Sham nicht fehlen, und als dann auch noch alle beim Big Apple mittanzten war die Stimmung auf dem Höhepunkt!

Insgesamt fühlte man sich an diesem Workshop nicht als Teilnehmer oder Konsument, sondern als Mitglied einer Familie. Die Organisatoren Michi und Maria verkündeten schon am Anfang dass auch sie es gemütlich nehmen, und den Workshop wie alle anderen geniessen wollen. Jeder durfte nach Lust und Laune anpacken wo es grad gebraucht wurde. Eine Innovation war die Idee mit den Früchten und Getränke. Jeder konnte sich den ganzen Workshop lang selber etwas zu trinken, eine Frucht oder etwas zu knabbern nehmen, und dafür einen Franken in die Kasse legen. Das dadurch gezeigte Vertrauen seitens der Organisatoren gegenüber den Teilnehmern unterstrich das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Ausserdem musste man dadurch nicht zuerst den Verantwortlichen auf der Tanzfläche suchen gehen wenn man etwas haben wollte :-)

Bei jedem Teilnehmer ging an diesem Wochenende bestimmt mehr als ein Licht auf wie man sein Tanzen verbessern könnte. Wir hatten keine tausend Figuren gelernt, sondern grundlegende Techniken mit denen man auf der Tanzfläche seine eigenen Ideen verwirklichen kann. Der Tänzer soll als eigenes Instrument zu der Musik spielen können. Alles was man dazu machen muss ist "Relax......"