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Boy, was there hop!
verfasst von: Slowmo am 15.04.2004, 12:40 Uhr
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Berichte Die Frage "Is there Hop?" wurde über Ostern mit einem kräftigen "You bet!" beantwortet.
Wieder einmal ist ein Is There Hop vorbei. Und wie schon in den Jahren zuvor sitze ich nachher mit einem Lächeln im Gesicht und den Kopf voller Figuren wieder im Alltag.

Neu für dieses Jahr war das Vortanzen, wo alle selbsternannten Advanced und Intermediate-Advanced Tänzer von den Lehrern entweder zur Hölle oder in den Himmel geschickt wurden. Dies ergab dann 2 Gruppen von angenehmer Grösse und relativ ausgeglichenem Niveau. Von grossem Vorteil war auch, dass es (fast) immer gleich viel Leaders wie Followers hatte, damit niemand lange aussitzen musste.
Beim Lindy Hop lag der Schwerpunkt erfrischenderweise nicht beim Führen und Folgen, sondern im Rhythmus, besonders bei Lennart und Frida.

Für die kniffligen Figuren war dann Giovi beim Hip Hop zuständig. Als Lindy Hop Tänzer ist man es einfach nicht gewohnt, seinen Körper gleichzeitig in 4 verschiedene Richtungen zu biegen, während dem man nicht immer jugendfreie Bewegungen macht! Das Resultat konnte sich jedoch sehen lassen. Es entstanden 2 kleine Routinen, für deren Beschreibung das grosse Wörterbuch der Superlativen kaum ausreichen würde!

Beim Singen hatte uns Mya voll im Griff und machte auch aus den schlimmsten Tontauben Singspatzen. Auch hier kamen 2 Stücke heraus, die wir am Schluss mit bis zu 4 verschiedenen Stimmen zum Besten geben durften.
Michael sorgte beim Steppen dafür, dass die Füsse qualmten, und Alexander beim Salsa, dass die Hüften schwingten.

Obwohl die männlichen Lehrer numerisch in der Überzahl waren wurden sie fast von den 3 Powerfrauen überschattet. Mit ihrer Energie könnte man eine Kleinstadt versorgen. Optische Leckerbissen gab es auf beiden Seiten. 2 Zuschauerinnen im Hip Hop Kurs waren sichtlich erfreut, als es Alexander zu warm für sein T-Shirt wurde und er nur noch im engen Leibchen tanzte. Die Männer durften dann am Samstag den ganzen Abend Mya anhimmeln.

Freitag Abend spielten die "Drink and Jive Jam" mit kräftiger Unterstützung von Tyko aus Schweden. Das Repertoire dieser Spass-Band erweitert sich ständig, sodass sie erst weit nach 02:00 morgens aufhörten zu spielen.

Am Samstag waren dann die "Swinging Cookies" dran. Dass sie dem Adjektiv im Bandnamen gerecht werden, daran zweifelt wohl niemand mehr. Der Saal verlangte schon Zugaben als das letzte Set noch gar nicht gespielt worden war. Neben einem Geburtstags-Jam gab es auch noch eine "normale" Jamsession, ein leider fast schon in Vergessenheit geratenes Phänomen das sich jedoch auf ein fulminantes Comeback vorbereitet! Als die braven Jungs und Mädchen schon im Bett lagen ging die Party ab 04:00 richtig los. Hoffentlich schreibt jemand der dabei war hier einen detaillierten Bericht, gerne mit Photos!

Sonntag war Blues-Tag. Die "Hot Strings" starteten gemächlich und drehten dann immer mehr auf. Auch ihnen wurde erst nach mehreren Zugaben erlaubt, die Bühne zu verlassen. Der Kurs bei Johnny und Becky am Leapin' Lindy machte sich an diesem Abend voll bezahlt. Wieder einmal schien sich jedoch die Party-Welt gegen mich verschworen zu haben, da ich am Montag wieder hören musste, dass es ab 04:00 megamässig abgegangen sei. Wieder müssen wir auf einen Bericht von jemandem warten, der um diese Uhrzeit noch nicht geschlafen hat.

Am Montag wurde am Abschieds-Apero als krönendes Feuerwerk noch einmal alles gezeigt, was wir gelernt hatten. Singen mit Tap-Einlagen, 2 HipHop Routinen tanzen, dann grad wieder singen, und als Abschluss eine Dance-Off Jam Session geleitet von Angela. HipHop, LindyHop, Salsa, Tap, Salto rückwärts, Big Apple, Tanz Solos mit etwas Shag und Charleston, Lindy Routine von Mattias und Angela. Alles zum gleichen heissen Sound vermischt. Wie jemand so schön zu sagen pflegt: "It's all about moving".

Auf dem Heimweg habe ich mir dann, wie die meisten wahrscheinlich auch, geschworen, nächstes Jahr unbedingt wieder dabei zu sein.